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CBD Sport – Eine gute Kombination?

Ob Sie CBD im Sport verwenden können, welche Risiken bestehen und was für Chancen der Konsum mit sich bringt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ganz klar: CBD ist die Substanz der Stunde und wird vielfach diskutiert. Das Cannabinoid, welches im Gegensatz zum grossen Bruder „THC“ nicht psychoaktiv wirkt, entstammt der Hanfpflanze. Und der Hype, den diese Substanz seit einigen Jahren erlebt, reisst nicht ab. Grund genug, die enorme Präsenz zu nutzen, um mehr über Cannabidiol (kurz CBD) zu erfahren. Denn umfangreiche Studien belegen den medizinischen Nutzen bei verschiedensten Krankheitsbildern und Symptomen. Die Frage, die wir uns stellen ist, ob auch gesunde Menschen von CBD profitieren können. CBD im Sport, geht das?

CBD SPORT UND WIRKUNG

Was wir gerne immer wieder hervorheben, sind die vielfachen Wirkmechanismen von CBD. Das Cannabinoid wirkt muskelentspannend, krampflösend, entzündungshemmend, angstlösend und schmerzstillend. Und somit hat CBD im Sport das Zeug, die Regeneration, Verletzungsbehandlung und -vorbeugung zu revolutionieren.

CBD IM SPORT: GANZ LEGAL!

Es ist schon fast irreal, dass ausgerechnet die USA mit der Hanfpflanze so richtig warm werden. So experimentieren die USA nicht nur seit Jahren mit CBD, sie treiben auch den Markt massgeblich voran. Die USA waren eben auch massgeblich daran beteiligt, dass die Cannabispflanze und deren Wirkstoffe verboten worden. Aber das soll heute – hier und jetzt – nicht das Thema sein.

Fakt ist, dass durch die Studien und die Einnahme von CBD durch prominente Sportler, das Cannabinoid legalisiert wurde. Seit dem 1. Januar 2018 ist Cannabidiol aus sportrechtlicher Sicht völlig legal.

CBD wurde von der WADA (Welt Anti Doping Agentur) Doping-Liste der verbotenen Substanzen gestrichen. Und hier lauern nun aber die Gefahren, sozusagen der Teufel im Detail.

CBD IM SPORT UND THC

Im sportlichen Wettkampf bleibt THC verboten. Deshalb müssen Sie unbedingt darauf achten, wie viel THC-Gehalt Ihr gewünschtes CBD Produkt enthält. Beide Substanzen, CBD und THC, werden aus der Hanfpflanze gewonnen und gehören zu den Cannabinoiden. Sie unterscheiden sich in erster Linie dadurch, dass THC psychoaktiv wirkt und CBD nicht. Die psychoaktive Wirkung ist der Grund, warum viele Hanfprodukte heute noch unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Deshalb ist bei CBD im Sport Vorsicht geboten.

Denn dieser kleine Schwenker verdeutlicht, wie genau Sie eben auf die THC-Angaben achten sollten. Hersteller heben die positiven Eigenschaften von CBD deutlich hervor und verschweigen oft Hinweise auf Gefahren. Wenn durch falsche Dosierung die Verkehrfähigkeit wegfällt, kann Sie das in ernsthafte Schwierigkeiten bringen.

CBD PRODUKTE: 0,2% GRENZE VON THC

Die Hersteller weisen den THC-Gehalt im CBD Öl auf ihren Etiketten aus. Dabei werden Sie oft auf einen Anteil von kleiner 0,2% THC hingewiesen, was die Legalität des Produkts suggerieren soll. Hintergrund ist, dass der vorgegebene Grenzwert der Europäischen Union bei genau 0,2% THC liegt. Und somit fällt das CBD Präparat nicht unter verschreibungspflichtige Medikamente.

Die Angaben beziehen sich dabei auf die Hanfsorten, die zum Extrahieren des CBD Öls verwendet wurden. So wird bei Nutzhanf die Grenze von 0,2% THC nicht überschritten, bei THC-reichen Hanfsorten ist der Gehalt ein vielfachen höher. Aus diesen Pflanzen könnte zwar ebenfalls CBD gewonnen werden, allerdings gäbe es zu viel Schnittmenge mit THC. Hanfsorten mit mehr als 0,3% THC gelten als Suchtgift und sind nicht im Handel verfügbar. Und um es klar und deutlich zu machen: Extrakte und Produkte mit einem THC-Gehalt von 0,2 bis 0,3 Prozent sind nicht verkehrsfähig.

THC IM CBD: WENIG TOLERANZ IM SPORT

Nun wissen wir, dass CBD nicht mehr in der Liste der WADA der verbotenen Substanzen geführt wird, THC aber schon. Der genaue Auszug zu diesem Thema, liest sich bei der WADA so: „Cannabidiol is no longer prohibited. Synthetic cannabidiol is not a cannabimimetic; however, cannabidiol extracted from cannabis plants may also contain varying concentrations of THC, which remains a prohibited substance“. Auf Deutsch können wir das so zusammenfassen: Cannabidiol, welches aus der Hanfplanze gewonnen wird, kann unterschiedliche Konzentrationen an THC enthalten. Und THC ist weiterhin eine verbotene Substanz, das betrifft die Einnahme von CBD im Sport.

CBD SPORT: DER THC-GRENZWERT

Bisher lag der Grenzwert von THC bei exakt 15 Nanogramm pro Milliliter Blut. Und das ist seit dem 13. Mai 2013 anders: Denn nun wurde der Wert glatt verzehnfacht, also auf 150 ng/ml Blut. Man kann also sagen, dass sich die Welt Anti Doping Agentur dem Zeitgeist anpasst.

Ben Nichols, Pressesprecher der WADA, sagte dazu folgendes: „Unseren Informationen nach betreffen positiv getestete Fälle nicht den Wettkampftag. Die Anhebung des Grenzwerts ist ein Versuch, vor allem wettkampfbezogenes Doping zu erkennen.“

ACHTUNG BEIM THC GRENZWERT

Wer regelmässig auf CBD Produkte zurückgreift, kann den Grenzwert schnell und unerwartet übersteigen. Denn THC ist eine lipophile Substanz, man könnte auch sagen, dass THC auf Fett steht. Und so lagert sich die Substanz im Körper ab, gut und gerne in den Fettzellen. Es gab Fälle, bei denen Sportler einen Joint geraucht haben und Wochen später noch eine positive Probe beim Doping-Test abgaben. Wir warnen also vor allem vor dem regelmässigen Konsum, da die Abbauzeit dadurch erheblich verlängert wird und so CBD im Sport schnell zu Problemen führt.

CBD SPORT – EINNAHME MIT UNKLAREM THC-ANTEIL

Vorsicht ist geboten, wenn das CBD Präparat nicht frei von THC ist. Immerhin wird Sportlern immer wieder empfohlen, CBD regelmässig einzunehmen. Hierbei kann sich eine relevante Menge an THC im Körper ansammeln. Und da jeder Körper anders ist, gibt es keine seriöse Methode, den Abbau von THC im Organismus rechtssicher zu berechnen.

FREIZEIT, SPORT UND CBD

Die Verbotsliste der WADA (Welt Anti Doping Agentur) richtet sich an alle, die an einem Wettkampf teilnehmen. Und das bedeutet, dass Sie bei jedem Marathon o.ä. die Anti-Doping-Regeln akzeptieren und so CBD im Sport schnell Schwierigkeiten bereiten kann. Nehmen Sie CBD Kapseln und ähnliche CBD Präparate mit Vorsicht ein, wenn Sie an Wettkämpfen teilnehmen möchten. Athleten sollten entsprechend lange vor dem Wettkampf den Konsum von Cannabis einstellen.

Positiv getestete Athleten müssen mit langen Sperren rechnen.

DIE VORTEILE VON CBD IM SPORT

Ganz klar: CBD im Sport zahlt sich aus, insbesondere wegen der Wirkung. Durch die CBD Erfahrungen von vielen Sportlern, können wir Ihnen hier einiges aufzählen. Die herausragendste Eigenschaft ist die krampflösende Wirkung von CBD. Und die entspannende Eigenschaft von CBD führt zu einer schnelleren Erholung des Sportlers. Sobald Sie CBD einnehmen, verringert sich dadurch auch der Muskelschmerz. Die gute Wirkung von CBD wurde auch bei der Einnahme vor dem Training festgestellt. Und der Grund ist ebenfalls die krampflösende Eigenschaft. Solange Sie CBD auch länger einnehmen, erfahren Sie eine schmerzlindernde Eigenschaft.

CBD IM SPORT – VERBESSERTER THERAPIEERFOLG

Weil CBD so gute Eigenschaften hat, können auch verbesserter Therapieerfolge bei Physiotherapien und Massagen erzielt werden. Und der Grund ist einmal mehr die krampflösende Wirkung von Cannabidiol. Die trägt weiter dazu bei, dass die sogenannte Schutzspannung des Muskels ausbleibt. Obwohl diese Schutzspannung (eine automatische Reaktion des Muskels auf den Druck des Therapeuten) grundlegend eine wichtige Funktion ist, ist das „Unterdrücken“ dieser in jenem Kontext sinnvoll. Denn dadurch gelangt der Therapeut besser und effektiver in den Muskel, was eine für den Sportler wesentlich angenehmere Behandlung schafft.

Auch Dr. David Bearman, ein Wissenschaftler und Pionier im Bereich des medizinischen Cannabis, hat vor kurzem die positive Wirkung von CBD hervorgehoben. So sei CBD antiepileptisch, antidepressiv, entzündungshemmend und muskelentspannend.

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