cbd gegen angst

CBD gegen Angst

Ob CBD gegen Angst wirkt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Millionen Menschen leiden jährlich an Angst- und Panikattacken. Es ist eine enorme Belastung für den Betroffenen und kann zu unzähligen Einschränkungen im täglichen Leben führen. In den schlimmsten Fällen ist es für Angstpatienten sogar unmöglich, den Alltag ohne starke Medikamente zu meistern. Da jedoch immer mehr Menschen ein Umdenken erleben und ihrem Körper keine schädlichen Substanzen zufügen wollen, sind viele Betroffene auf der Suche nach Alternativen.

Nicht selten wird der ein oder andere auf das mittlerweile recht bekannte CBD aufmerksam. Aber was hat es eigentlich genau mit diesem Naturheilmittel auf sich? Kann CBD wirklich gegen Angst verwendet werden?

WAS STECKT HINTER DEM BEGRIFF ANGST

Um herauszufinden, inwiefern CBD gegen Angst helfen kann, muss zuerst das Krankheitsbild der Angst definiert werden. Jeder Mensch kennt das Gefühl der Angst: Sie ist vollkommen natürlich und wurde von menschlichen Vorfahren von Generation zu Generation weitergegeben. Damals wie heute ist dieser Überlebensmechanismus dafür verantwortlich, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und davon Abstand zu nehmen.

Bei manchen Menschen hat diese natürliche Form jedoch enorme Ausmaße genommen und beherrscht nicht nur deren Verhalten und Körperreaktionen, sondern besonders ihre Denkweise. Wer sich ständig unzählige negative Szenarien im Kopf ausmalt oder bestimmte angsteinflößende Situationen immer wieder in Gedanken durchlebt und dadurch körperliche Reaktionen zeigt, leidet an einer Angststörung.

Sie verbirgt sich hinter unzähligen Gesichtern, wird aber meist mit Panikattacken assoziiert. Fakt ist, dass Ängste das Leben eines Betroffenen zerstören können, wenn keine Behandlungsschritte eingeleitet werden.

WAS IST CBD

CBD, kurz für Cannabidiol ist eines von 80 nachgewiesenen Cannabinoiden der Hanfpflanze. Bereits vor Jahrtausenden wussten Heilpraktiker um die besondere Heilwirkung der Pflanze. Anders als sein Gegenpart THC weist CBD keine psychoaktive Wirkung auf und kann daher ohne Bedenken eingenommen werden.

CBD Erfahrungen zeigen, dass der Wirkstoff nicht nur entzündungshemmend, sondern auch entkrampfend ist und Angstzustände lindert. Darüber hinaus liegen noch weitere Einsatzgebiete vor – viele davon werden jedoch nach wie vor noch untersucht.

WIR WIRKT CBD ÖL IM KÖRPER

Um zu verstehen, wie CBD wirkt, ist es notwendig, einen Blick auf das Endocannabinoid-System zu werfen. Dieses ist ein Bestandteil des Nervensystems und daher nicht nur für das Immunsystem, sondern auch für die Schmerzlinderung zuständig. Wird dieses System beeinflusst, hat dies auch Auswirkungen auf die Gesundheit.

Das Endocannabinoid-System wird unterteilt in zwei Rezeptorsysteme: CB1 und CB2. Diese Systeme können unter anderem als Schlösser verstanden werden, die nur mithilfe von speziellen Molekülen „geöffnet“ oder „freigeschaltet“ werden können. CBD sowie ähnliche Substanzen gelten als Schlüssel und sobald diese mit den Rezeptorsystemen übereinstimmen, werden verschiedene Prozesse im Körper eingeleitet – beispielsweise eine Schmerzlinderung.

CBD VS THC

Während THC besonders für seine psychoaktive Wirkung bekannt ist, führt die Einnahme von CBD zu keinem Rausch. Wer THC zu sich nimmt, muss in den schlimmsten Fällen auch mit unangenehmen Nebenwirkungen wie Angst, Panik oder Paranoia rechnen. CBD versucht jedoch, das genaue Gegenteil zu erreichen, indem es solche Angstzustände lindert. Des Weiteren sind CBD Nebenwirkungen eher milde und nehmen erst bei sehr hohen Dosen zu.

Ein weiterer nennenswerter Unterschied: THC ist in den meisten Ländern illegal. CBD Öl, das einen THC-Anteil von höchstens 0,05 % aufweist, ist legal und für die private Nutzung erlaubt. Es ist darüber hinaus auch um einiges leichter zu erwerben als sein psychoaktiver Gegenpart.

Hinzu kommt, dass sich THC meist im Kopf auswirkt, CBD jedoch direkt im Körper wirkt und zahlreiche positive Eigenschaften aufweist.

CBD ÖL GEGEN ANGST – IST DAS MÖGLICH?

Die Einsatzmöglichkeiten von CBD sind unzählig, doch besonders bei Angstzuständen erweist sich Cannabidiol als überaus hilfreich. Im Normalfall tritt das Endocannabinoid-System bei bestimmten Angstsituationen in Erscheinung. Da das Gehirn das Signal für „Angst“ erhalten hat, muss das System nun anschließend angstauslösende Botenstoffe freisetzen.

Angststörungen funktionieren jedoch etwas anders: Botenstoffe, die für Angst zuständig sind, werden viel zu häufig freigesetzt. In anderen Worten funktioniert das Endocannabinoid-System nicht richtig und sendet Signale bei Situationen aus, die eigentlich nicht mit Angst assoziiert werden sollten – beispielsweise an einer Supermarktkasse oder beim Spazieren gehen. Scheinbar harmlose Situationen werden für einen Betroffenen zur Qual und können kaum noch ohne fremde Hilfe überstanden werden.

Hier kommt CBD zum Einsatz: Die Wirkstoffe greifen in das System ein und gleichen etwaige Fehlfunktionen im Gehirn aus. Daraufhin werden weniger angstauslösende Botenstoffe produziert und gleichzeitig bereits ausgestoßene Angst-Neurotransmitter gehemmt. Der Patient wird ruhiger, da die Konzentration an Neurotransmitter im Blut abnimmt. Wer daher CBD in Angstsituationen einnimmt, wird entspannter und sieht diese gelassener.

CBD ÖL BEI ANGST OHNE BEDENKEN?

Oftmals ist es für Betroffene schwierig, sich auf neue Situationen einzulassen. CBD Produkte, wie etwa CBD Öl, CBD Blüten (so können Sie beispielsweise CBD rauchen) oder CBD Kapseln, erweisen sich jedoch als äußerst wirksam und können daher ohne Bedenken eingenommen werden. Dennoch sollten Betroffene sich stets an die Dosierungsempfehlungen halten. Zusätzlich sollte, besonders bei häufigen Panikattacken oder Angstzuständen, stets ein Arzt zurate gezogen werden. Dieser kann eventuell auch die Dosis erhöhen, sollte selbst bei längerer Einnahme keine Besserung in Sicht sein. Die Erhöhung sollte stets nur schrittweise erfolgen, um so die Auswirkungen auf den Körper besser beobachten zu können.

Jeder Mensch reagiert anders, daher ist es schwierig, eine einheitliche Empfehlung zu äußern. Fakt ist, dass CBD Angstattacken abschwächt und einhergehende Symptome lindert.

CBD ÖL GEGEN ANGST STUDIEN

Ähnlich wie bei anderen CBD-Studien gibt es auch im Einsatzbereich der Angst nur wenig Material. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar erwähnenswerte Untersuchungen, die auf die positive CBD Wirkung gegen Angst hinweisen.

An der Universität von São Paulo wurde eine Studie über die Beziehung zwischen CBD und sozialer Angststörung durchgeführt. Es wurden hierbei Patienten mit einer sozialen Phobie herangezogen und mit einer Dosis CBD Tropfen versorgt. In der zweiten Sitzung wurde hierfür eine andere Substanz verwendet. Die Ergebnisse zeigten, dass bei Patienten, denen CBD verabreicht wurde, eine deutliche Verbesserung in Sicht war. Es konnte daher bewiesen werden, dass CBD im limbischen und paralimbischen Bereich des Gehirns wirkt und auf diese Weise Angstzustände reduziert.

Studie in Sao Paulo

Ebenfalls an der Universität von São Paulo durchgeführt wurde eine Studie über die Eigenschaften von CBD in Hinblick auf die Hirndurchblutung. Hierbei wurden 10 männliche Probanden ausgewählt und in zwei Gruppen je vier Teilnehmer unterteilt. Jeder Teilnehmer erhielt in der ersten Sitzung eine Dosis CBD. In der zweiten Sitzung wurde ein Placebo verwendet. Die Ergebnisse zeigten, dass CBD Angstzustände reduzierte und Probanden gleichzeitig ruhiger werden ließ. Somit wurde beweisen, dass Cannabidiol angstlösende Wirkungen besitzt. Die Studie ist hier nachzulesen.

Eine weitere Studie in Brasilien untersuchte die Wirkung von Cannabidiol bei Angstzuständen vor öffentlichen Auftritten. Bereits eine geringe Menge reichte aus, damit Probanden lockerer wurden und während der Gespräche mit dem Publikum ruhiger und freier reden konnten.

Eine spanische Studie zeigte wiederum anhand von unterschiedlichen Tiermodellen auf, wie die Einnahme von CBD aufgrund der Aktivierung des 5-HT1A-Rezeptors eine verstärkte Glutamat- und Serotonin-Signalisierung hervorrief. Die Ergebnisse der Forschergruppe zeigten auf, dass CBD in Zukunft vielleicht als ein neues Antidepressiva eingesetzt werden könnte.

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